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In der Nacht auf den 26. Februar ist ein Canide auf eine geschützte Weide südlich von Röbel (Mecklenburg-Vorpommern) vorgedrungen und hat zwei Muttertiere und zwei Lämmer einer zehnköpfigen Herde getötet. Ein weiteres Tier mußte später notgeschlachtet werden, ein Lamm blieb verschwunden.
Die Biss-Spuren wiesen laut Mitarbeitern des Wolf-Monitorings auf einen Wolf hin, andere Spuren sprächen dagegen für einen Hund als Täter. Es wurden Proben genommen, die nun genetisch untersucht werden sollen, um diese Frage zu klären.
Später meldete sich ein Ehepaar, das angab, bei einer Autofahrt zwischen Röbel und der B 198 in Höhe Steindamm, vor der Abfahrt nach Spitzkuhn, einen Wolf gesehen zu haben. Das Tier hätte etwa 25m abseits der Straße auf einem Acker gestanden.
Angesichts des Vorfalls sprach sich Gerd Steinberg, der Sprecher des "Bündnisses gegen den Wolf", in Rechlin dafür aus, den Schutz der Tiere zu lockern. "Die Gesetze lassen ein Vorgehen gegen den Wolf derzeit nicht zu, aber man kann schon fragen, ob alle Gesetze richtig sind," wurde er vom Nordkurier zitiert.
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