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Vom 25. Januar bis 05. März war im Infozentrum "Haus der Langen Rhön" des Biosphärenreservats Rhön die Sonderausstellung "Willkommen Wolf" des NABU zu sehen. Ziel war unter anderen auch, die Menschen vor Ort auf eine mögliche (baldige) Rückkehr des Wölfes in die Rhön (Mittelgebirge im Grenzgebiet der deutschen Länder Bayern, Hessen und Thüringen) vorzubereiten.
Bereits wenige Tage später wurden bei einem Frühschoppen der Hegegemeinschaft Bischofsheim Stimmen laut, man solle dem Wolf keinen "roten Teppich" ausrollen. Hegegemeinschaftsleiter Gustav Schrenk hält die Ansiedlung von Wölfen für kontraproduktiv in Bezug auf den Erhalt des Birkwildes. "Nicht zu verantworten sei auch die Gefahr für das Wild und die Nutztierhaltung in der Landwirtschaft. Und letztlich auch für den Menschen." wurde er zitiert. Er habe keine Überlebenschancen in der Kulturlandschaft und sei nicht erwünscht.
Bei der Hauptversammlung der Hegegemeinschaft im März wiederholte Schrenk seine Aussagen. Und stellte die Frage, wer noch an einem Revier mit Wolf interessiert seie. Verlierer der Wiederansiedlung von Canis lupus seien die Jagdgenossen, Verpächter, Landwirte, Schäfer und Nutztierhalter.
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