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Wie das Bayerische Landesamt für Umwelt am 20. Januar in einer Presse-Mitteilung bekannt gab, hat eine am Schneeberg im Naturpark Fichtelgebirge aufgestellte Fotofalle am 30. Dezember 2011 wahrscheinlich einen Wolf abgelichtet. Die Aufnahmen werden nur alle 6-8 Wochen kontrolliert, deshalb wurde das Foto erst jetzt ausgewertet.
Vor Ort gab es innerhalb der Jäger- und Forstwirtschaft bereits früher Vermutungen über die Anwesenheit eines Wolfes. So waren etwa zwischen den Feiertagen von Mitarbeitern des Forstbetriebs Selb zwei gerissene Hirschkälber gefunden worden. Die Spuren an den Kadadvern sowie die Pfotenabdrücke hätten auf ein hundeartiges Tier hingewiesen.
Der letzte in Bayern bekannt gewordenen Wolf hatte die Gemüter stark erhitzt, da er mehrfach im Bereich der Rotwand Nutzvieh gerissen hatte. Er war im Dezember 2009 aus Frankreich eingewandert. Seit Januar 2011 war von ihm nichts mehr bekannt geworden.
Ob es sich um dasselbe Exemplar handelt, kann bisher nicht gesagt werden, da noch kein genetisches Material (Speichel an gerissenen Tieren, Losung) zur Untersuchung vorliegt.
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