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In der Neustädter Heide (Oberlausitz) wurde am Morgen des 07. August eine tote Wölfin auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes aufgefunden. Nach Informationen des Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz handelte es sich um einen Welpen aus dem Vorjahr, der von einem Förster am Dienstagmorgen entdeckt wurde. Zur Klärung der Todesursache sei der Kadaver an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin überstellt worden. Verhungern könne jedoch anhand des äußeren Eindrucks vom Ernährungszustand als Todesursache vermutlich ausgeschlossen werden. Inzwischen wird anhand der Verletzungen davon ausgegangen, dass die Wölfin von einer Bache getötet wurde.
Eine Woche später, am 15. August, wurde eine weitere tote Wölfin von einem Waldarbeiter in der Nähe von Luckau am Rande des Spreewaldes in Brandenburg aufgefunden. Der Kadaver lag im Dickicht unweit der B87. Schürfwunden und Bruchverletzungen am linken Vorderlauf liessen zunächst einen Unfall vermuten, eine Nekropsie im Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ergab inzwischen jedoch, dass die Wölfin illegal geschossen wurde. Es wurden ein Einschusskanal und Projektilreste entdeckt.
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