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Wie das Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz" heute mitteilte, wurde auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz ein fünf Monate alter Wolfswelpe aus dem Muskauer Rudel vor etwa einer Woche tot aufgefunden. Eine Autopsie im Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin ergab bisher keine eindeutige Todesursache. Im Naturkundemuseum Görlitz sollen weitere Untersuchungen folgen.
In den Morgenstunden des 24. Oktober wurden zudem auf einer Koppel in Nieder Seifersdorf ein totes und zwei verletzte Schafe entdeckt. Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LUPUS gibt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen Wolfsriss handelt, mit 50% an. Die Unklarheit ist darauf zurückzuführen, dass neben einem charakteristischen Kehlbiss auch weitere Schüttelverletzungen festzustellen waren, die als hundetypisch gelten. Laut Ilka Reinhardt wäre auch dieser Verlust vermeidbar gewesen, da das zehn Hektar große Areal von einer Seite nicht vollständig eingezäunt gewesen sei.
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