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Der am 2. Januar 2006 in den Ruhestand gegangene Koordinator des Idaho Wolf Recovery Programs für den US Fish and Wildlife Service, Carter Niemeyer, wurde nach Frankreich in den Mercantour Nationalpark eingeladen, um dort drei Wölfe zu fangen und mit GPS-Halsbändern zu versehen. Von der Einfangaktion verspricht man sich Aufschluss über den Effekt der Wölfe auf die Huftierpopulationen, aus denen ebenfalls Individuen besendert werden sollen.
»Die vielen Besucher im Park haben die Wölfe noch misstrauischer gemacht als in den amerikanischen Parks«, sagte Christophe Duchamp von der Jagdbehörde der französischen Mittelmeeralpen. Daher wurde Niemeyer mit seiner großen Erfahrung beim Einfang von Wölfen für die Aufgabe berufen. Der Ex-Trapper, der in seiner Karriere über 400 Wölfe gefangen hat, galt in seiner Position »zwischen den Stühlen« von Wolfgegnern und -befürwortern unter US-Naturschützern aufgrund seiner Entscheidungen zu Abschüssen im Rahmen des Wolfmanagements als sehr umstritten.
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